| Was ist ein Streetfighter ? |
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(Quelle Wikipedia® ) Ein Streetfighter (auch „Fighter“, siehe unten) entsteht oft aus einem Superbike, das durch Abbauen der Verkleidung und Verändern diverser Komponenten in Richtung martialischem, aggressivem Erscheinungsbild getunt wird. Der Name Streetfighter wurde für diese Motorradkategorie zuerst vom Custom Magazin Back Street Heroes benutzt,dann aufgegriffen von der Zeitschrift Streetfighters, die den Namen bekannt machte und die Szene stark prägte. Kennzeichnend sind ein verkürztes, meist nach oben hochgezogenes Heck (Höcker) ohne Sitzplatz für einen Sozius, das Entfernen etwa vorhandener Vollverkleidungen sowie breite Lenkstangen statt der bei Sportmotorrädern üblichen Stummellenker.
Die Ursprünge liegen in Großbritannien. Der Umbau eines Motorrades zu einem Streetfighter wird im Jargon der Szene auch als fightern bezeichnet. Heutige Streetfighter entwickeln sich (mit unterschiedlichem Schwerpunkt) in folgende Richtungen: Als Basis für einen Streetfighter werden meist sogenannte Sportler oder Supersportler genutzt. Oft werden Fahrzeuge mit Verkleidungsschäden verwendet, manchmal aber auch Neufahrzeuge, bei denen die Verkleidung für den Umbau entfernt wird. Ziel der ursprünglichen Streetfighterszene war es, ein ungewöhnliches, individuelles Motorrad aus verschiedensten Teilen (manchmal auch von unterschiedlichen Marken) zu bauen. Inhaltsverzeichnis * 1 Umbaumaßnahmen
Leistungssteigerung Umbau mit dem Ziel der Leistungssteigerung mit Hilfe von Turboladern, Kompressoren, N2O (Lachgas), vergrößertem Hubraum. Fahrwerk / Handling Umbau mit dem Ziel des besseren Handlings mit Hilfe von besseren Fahrwerkskomponenten wie beispielsweise anderer Federung, anderen Felgen und Reifen. Optik Umbau mit dem Ziel, das Motorrad optisch zu individualisieren mit Hilfe von Lenkerverkleidungen, Verschalungsteilen, Lampen, Lackierungen. Streetfighter-Bewegung Inzwischen ist, mit den teilweise extrem gestylten Streetfightern, innerhalb der Motorradfahrerszene eine eigene Bewegung entstanden. Neben dem ursprünglichen Magazinen, wie dem Streetfighters Magazin, berichtet seit einiger Zeit auch die reguläre Motorrad-Presse über die wesentlichen Veranstaltungen. Optische Elemente, die ursprünglich aus der Streetfighter-Szene stammen, sind auch in verschiedenen Serienfahrzeugen wiederzufinden (diverse Buell-Modelle, Triumph SpeedTriple, Kawasaki Z1000, Yamaha FZ1,KTM SuperDuke, Aprilia Tuono, sogar BMW K1200R) Die Treffen stehen oft in Verbindung mit Fahrzeugausstellungen und Stuntshows. Die Szene selbst definiert sich sowohl über Streetfighter-Treffen als auch über Clubs.Ein typisches Merkmal ist die so genannte Brennplatte in der Mitte des Platzes, auf der häufig Burn-Outs durchgeführt werde. Namensproblematik in Deutschland Nachdem eine deutsche Handelskette sich die Bezeichnung „Streetfighter“für Motorräder und -teile hat schützen lassen, sowie die in der Szene tätigen Firmen verklagte, darf der Begriff nur noch für Bekleidungs- und Zubehörprodukte (Helme, Handschuhe, T-Shirts, Endschalldämpfer etc.)der Firma Detlev Louis Motorradvertriebs GmbH kommerziell verwendet werden. Die Szene nennt sich daher nun „Fighter-Szene“ und die Motorräder werden als „Fighter“ bezeichnet. Der Begriff Streetfighter wird weiterhin in anderen europäischen Ländern, insbesondere England verwendet. Die Zeitschrift, welche die Szene in Deutschland widerspiegelt, heißt mittlerweile FIGHTERS magazin. Chefredakteur ist Marcus Broix, der ehemalige Deutschlandredakteur der englischen Streetfighters. |
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